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Orientierung

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Heft 3/2019: Lebensfreude

Liebe Leserin, lieber Leser,

diese Orientierung haben wir „Lebensfreude“ betitelt.

Wir verstehen dies nicht als Anleitung.

Dazu müssen Sie selber aktiv werden.
Viel (Lebens-)Freude beim Blättern und Lesen wünscht

Martin Herrlich

PDF-Icon Editorial und Inhaltsverzeichnis (PDF-Datei, 182 kb)

zum Inhalt von Heft 3/2019

Heft 2/2019: Bedarfsermittlung

HeftcoverLiebe Leserin, lieber Leser,

„Was willst du, dass ich dir tun soll?“ steht vorne auf dieser Orientierung. Ein Zitat aus der Bibel (Markus 10, 51). So spricht Jesus zum blinden Bettler Bartimäus. Ein altes Zitat. Die Geschichte von der Heilung des Blinden bei Jericho im Titel dieser Orientierung verknüpft mit einem ganz aktuellem Thema: Bedarfsermittlung.

Können Sie sich noch an unsere Ausgabe 4/2018 erinnern? Da war das Thema das „Gesetz zur Stärkung der Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen“, das Bundesteilhabegesetz,
kurz BTHG.

Schon in dieser Ausgabe war deutlich: Damit zukünftig Personenzentrierung gelingt, müssen in einem ersten Schritt Bedarfe von Menschen mit Unterstützungsbedarf erhoben werden. Nun wird es sozusagen „ernster“. Es geht um die Umsetzung. Wie kann diese Bedarfsermittlung gelingen, die den Grundsätzen nach Partizipation und Transparenz gerecht wird?

Das BTHG fordert, dass die Bedarfsermittlung an der ICF, der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit, orientiert sein muss. Die neun Lebensbereiche der ICF ziehen sich in Bildern, die Rico Lehnert für uns gemalt hat, durch das Heft. Das macht die Ausgabe bunt!

Wenn Sie die Texte lesen, haben Sie aber vielleicht manchmal das Gefühl: Puuh, das ist alles ganz schön schwierig und umfangreich. So ging es zumindest uns in der Redaktion beim Redigieren der Texte.

Trotz aller Komplexität möchten wir Sie ermuntern, sich nicht abschrecken zu lassen, sondern dran zu bleiben. Sie können den Kopf in den Sand stecken oder – besser – zu Mitgestaltern der Umsetzung des BTHG werden. Sie können – egal in welcher Rolle – konkret dabei unter- stützen, dass Menschen, die Bedarfe der Unterstützung haben, auch die entsprechenden Leistungen erhalten! Damit die Kernherausforderung Partizipation der Leistungsberechtigten gelingt! Damit Selbstbestimmung und Teilhabe wirklich gestärkt werden! Und Personenzentrierung ankommt – bei dem Menschen.

In diesem Sinne grüßt

Martin Herrlich

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zum Inhalt von Heft 2/2019

Heft 1/2019: Ethik - Nachdenken über Wertmaßstäbe

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Liebe Leserin, lieber Leser,

Anfang Dezember 2018, als diese Zeilen entstehen, finden sich in den Medien beunruhigende Nachrichten: Ein Forscher aus China behauptet, mit Hilfe des biologischen Werkzeuges CRISPR-Cas9 die Embryonen zweier Babys genetisch manipuliert zu haben. Lulu und Nana sollen die beiden Kinder heißen und gegen das HI-Virus gewappnet sein. CRISPR-Cas9 ist eine relativ neue, hoch effiziente, präzise und kostengünstige biochemische Methode. DNA kann mit der Methode geschnitten und verändert werden. Bei diesem „Genome Editing" können Gene eingefügt, verändert oder entfernt werden.

Wenn die Berichte des Forschers stimmen, ist der Aufschrei, der durch Wissenschaft und Gesellschaft geht, nachvollziehbar, denn dann hat der chinesische Forscher in menschliche Gene eingegriffen, hat Versuche an Menschen vorgenommen, dessen langfristige Auswirkungen nicht abschätzbar sind. Gen-Ethik?!

Und schon sind wir mitten drin. In der Ethik geht es um gut oder böse, es geht um Moral, es geht um die Frage, was unser Handeln leitet. Dürfen wir alles, was wir können? Was ist unser ethisches Fundament? Was hält uns zusammen? Ein großes, ein umfassendes und weitreichendes Thema! Zu groß für eine Orientierungsausgabe?

Ethik hat mit Wertmaßstäben zu tun:

  • am Anfang des Lebens,
  • bei der Umsetzung von Rechten,
  • in der Reflexion des Alltagshandelns,
  • bei der Entwicklung einer beruflichen Identität,
  • in der Ökonomie,
  • beim sprachlichen Umgang miteinander,
  • am Lebensende.

Das Heft möchte Sie ermuntern, über Wertmaßstäbe nachzudenken. Sie finden Anregungen, Bestätigendes oder auch Widerspruch Auslösendes.

Lesen Sie, loten Sie aus und melden Sie sich gerne zu Wort. Schreiben Sie uns, wo Ihnen die Orientierung durch Nachdenken über Wertmaßstäbe zu mehr Ethik verhilft.

Wir freuen uns auf Ihre Auseinandersetzung!

Martin Herrlich

PDF-Icon Editorial und Inhaltsverzeichnis (PDF-Datei, 62 kb)

zum Inhalt von Heft 1/2019

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Heft 4/2018: Bundesteilhabegesetz

Liebe Leserin, lieber Leser,

rund 30 Jahre konnte ich als Geschäftsführer im BeB (bzw. des einen Teils seiner Vorgängerorganisation, dem VEEMB) Behindertenhilfe und Sozialpsychiatrie im Sinne unserer Mitglieder mit gestalten. 30 Jahre, die geprägt waren von immer wieder neuen Impulsen von innen und von außen. Ziel war es als bundesweiter diakonischer Fachverband zum einen, mit klarer sozialpolitischer Lobbyarbeit Profil zu zeigen und zum anderen, unsere rund
600 Mitglieder im Bereich Behinderung und/oder psychischer Erkrankung zu unterstützen.

Die aktuelle Ausgabe der Orientierung befasst sich mit der wichtigsten und nachhaltigsten dieser Veränderungen, dem Bundesteilhabegesetz. In den Artikeln dieses Heftes wird deutlich: vieles ist (noch) im Fließen und im Schwung. Deutlich wird auch: Teilweise gibt es hoch unterschiedliche Einschätzungen, Erwartungen, Hoffnungen und Befürchtungen zu denselben Sachverhalten und Fragestellungen.

Diese Bandbreite und dieses Spannungsfeld haben mich in meinem gesamten Arbeitsleben in unserem Fachverband begleitet.

Die Orientierung habe ich dabei immer als Impulsgeber erlebt, die informierend, aus der Praxis beschreibend, grundsätzlich abwägend, mutig und auch kontrovers - immer zu einem Schwerpunktthema - Stellung bezogen hat. Dabei war es mir als Geschäftsführer immer wichtig, den Redaktionskreis sehr unabhängig arbeiten zu lassen. Ich danke an dieser Stelle den verschiedenen Vorsitzenden und Vorständen des BeB, die diese Autonomie immer unterstützt und mitgetragen haben, gerade auch dann, wenn die Orientierung ein kritisches Thema aufgegriffen hatte, und Reaktionen, auch unter der Gürtellinie, aufgefangen und bearbeitet werden mussten.

Ich gehe nun Ende des Jahres in den Ruhestand. Dem BeB wünsche ich weiterhin aktive Mitglieder, denn eine große Stärke unseres Verbandes ist der direkte Bezug zur Praxis durch die handelnden Personen im Vorstand und den Verbandsgremien, die hervorragend ergänzt werden durch die hoch engagierten und motivierten hauptamtlich Mitarbeitenden in der Verbandsgeschäftsstelle in Berlin.

Der Orientierung wünsche ich auch für die Zukunft

  • im Redaktionskreis eine gute Hand für die richtigen und wichtigen Themen,
  • Autor(innen), die am Puls der Zeit sind,
  • und vor allem Sie: Leserinnen und Leser, die die Themen wahrnehmen, aufgreifen,

weiterentwickeln.

So kann Orientierung auch in Zukunft dazu beitragen, die Praxis der Begleitung von Menschen mit Unterstützungsbedarf weiter zu entwickeln.

In diesem Sinne grüßt herzlich
Ihr

Rolf  Drescher

PDF-Icon Editorial und Inhaltsverzeichnis (PDF-Datei, 68 kb)

zum Inhalt von Heft 4/2018

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