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Aktuelles Heft

Cover Orientierung 1/2021

Heft 2/2021: Inseln

Themenvorausschau

  • 1/2022 Teilhabende und teilgebende Seelsorge
  • 2/2022 Digitalisierung

Orientierung

Heft 2/2021: #wohnen

Heftcover

Liebe Leser*innen,

„Wohnst Du noch oder lebst Du schon?"
Wie lange ist es her, dass ein bekanntes schwedisches Möbelhaus mit diesem Slogan auf sich aufmerksam machte? Schon knapp 15 Jahre. Doch die Fragestellung bleibt aktuell: Was macht einen Wohnraum zum Lebensort, der mehr ist als Bett, Stuhl und Tisch?

Mit dem Bundesteilhabegesetz werden „Gruppenbewohner*innen" zu „Mieter*innen", zu Menschen mit eigenem Mietvertrag. Sie leben jetzt in der eigenen Wohnung - oder doch eher in „besonderen Wohnformen"?

Was hat sich faktisch durch den Mietvertrag geändert? Das fragt Achim Trobisch gleich zu Beginn kritisch nach. Er beklagt, dass Wohnen weiterhin schwergemacht wird. Zum einen durch eine zunehmende und sich teilweise widersprechende Verregelungswut. Zum anderen aber auch durch die Einrichtungen und Dienste und die dort handelnden Personen selber. Er fordert auf, das eigene Handeln zu hinterfragen und sich gleichzeitig als „Wohn-Anwalt" für Menschen zu verstehen: im Kontakt mit Behörden, Ämtern und Institutionen.

Deutlich wird, dass es eine Trias von Umständen-Wohnen-Leben gibt. Diese Verbindung wirkt auf die Lebensqualität eines jeden Menschen. Wohnen – weiterhin ein fragiles Unterfangen für alle Beteiligten. Trotz UN-BRK und BTHG ...

Laut Duden hat der Begriff Wohnen zwei Wortbedeutungen. Zum einen beschreibt er das „vorübergehend eine Unterkunft haben, untergebracht sein", zum anderen meint das Wort „seine Wohnung, seinen ständigen Aufenthalt haben".

Lesen Sie in der Orientierung, wie ersteres zu zweitem werden kann.

Gute Lektüre wünscht

Martin Herrlich

PDF-Icon Editorial und Inhaltsverzeichnis (PDF-Datei, 70 kb)

zum Inhalt von Heft 2/2021

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Heft 1/2021: Inseln

Liebe Leserin, lieber Leser,

Inselassoziationen. Welche haben Sie?

Viel Freude mit dem Heft wünscht

Ihr Martin Herrlich

PDF-Icon Editorial und Inhaltsverzeichnis (PDF-Datei, 137 kb)

zum Inhalt von Heft 1/2021

 

 

 

 

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Heft 4/2020: Menschlichkeit

Liebe Leser*innen,

mit dieser Orientierung haben wir uns auf die Suche begeben - was ist Menschlichkeit? Unsere Hoffnung war: In der Summe aller eingehenden Artikel lässt sich am Ende eine gemeinsame Definition erkennen. Auch Meggy Katzenstein hat sich in der Diakonie Kork für uns auf Spurensuche begeben. Sie hat mit unterschiedlichen Gruppen von Menschen mit Unterstützungsbedarf versucht zu erheben, wie Menschlichkeit erlebt wird. Nach so manchen ratlosen und verständnislosen Blicken wurde dann aber doch von eigenen „Menschlichkeitserfahrungen“ erzählt:

  • „Ich habe mich gefreut, dass ein Mitarbeiter mit mir zum Optiker ist, meine Brille war drei Monate kaputt. Der Optiker war auch sehr nett.“
  • „Das ist, wie man behandelt wird.“
  • „Das hat mit Menschenwürde zu tun.“

Geäußert wurden auch kritische Erfahrungen:

  • „Ich habe das noch nicht erlebt – Menschlichkeit.“
  • „Zur Beerdigung von einem Mitbewohner durften wir nicht gehen. Das ist unmenschlich.“
  • „Zu Hause war es nicht immer menschlich.“

Unsere Autor*innen nähern sich dem Thema aus persönlicher (Berufs-)Erfahrung. Sie fragen sich, welche Rolle Menschlichkeit zwischen UN-BRK und Bedarfsermittlung spielt, ob die Menschlichkeit verschwunden ist, wodurch sie begünstigt wird, wie sie sich entwickelt und verändert hat und wie Menschlichkeit in der aktuellen Corona-Pandemie gelebt werden kann. Wir sind Menschen und in der Begegnung von Menschen entsteht Menschlichkeit. Oder, wie es eine von Katzensteins Gesprächspartnerinnen auf den Punkt bringt: „Wenn man angelächelt wird, ist das schön.“

In diesem Sinne grüßt aus der Redaktion

Ihr Martin Herrlich

PDF-Icon Editorial und Inhaltsverzeichnis (PDF-Datei, 66 kb)

zum Inhalt von Heft 4/2020

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Heft 3/2020: Arbeit 2020

Liebe Leser*innen,

vor kurzem wussten viele von uns noch nicht, was der Unterschied zwischen einer FFP2- oder einer MNS-Maske ist. Jetzt tummeln wir uns in Video-Konferenzen, waschen uns deutlich häufiger als sonst die Hände und singen dabei zweimal „Happy birthday to you“, weil wir gelesen haben, dass dann die 30 Sekunden Mindestwaschzeit herum sind. Kaum sind die Hände ordentlich und gründlich abgetrocknet, gönnen wir uns noch eine kräftige Portion Hand-Desinfektionsmittel auf die schon spröde gewordenen Hände. Türklinken öffnen wir souverän mit dem Ellbogen, wir begrüßen uns, statt mit Handschlag, mit einem freundlichen Lächeln.

Im Homeoffice freuen wir uns, dass die Technik heute ganz unkompliziert klappt, manchmal verzweifeln wir auch, weil der Computer nicht das tut, was wir erhofften. Nebenher begleiten wir unsere Kinder noch beim Homeschooling und stellen fest, dass, wenn die Kinder gerade einen Lehrfilm streamen, bei uns gar nichts mehr geht.

Wir halten Abstand und merken, dass dies gelingt. Zumindest, wenn unser Gegenüber Einsicht in und Verständnis für die Hygieneregeln zeigt. Schwierig wird es, wenn z. B. Klient*innen dennoch nach Kontakt suchen oder wenn wir in Pflegesituationen Menschen körperlich nahe sein müssen. Dann schützen wir uns mit Masken, Schutzkleidung, Gesichtsschirmen, Kopfbedeckungen und Handschuhen. Menschen mit Unterstützungsbedarf reagieren sehr  unterschiedlich, wenn Mitarbeitende plötzlich ihr Gesicht teilweise hinter einer Maske verbergen. Manche nehmen es cool und gelassen, andere sind sichtlich verunsichert und wollen, dass die Maske wegkommt.

Arbeit 2020 haben wir diese aktuelle Ausgabe der Orientierung überschrieben. Als wir die Artikel angefragt haben, konnte noch niemand ahnen, wie massiv das Corona-Virus in unser aller Leben eindringt – auch wenn wir uns nicht infiziert haben. Wir hatten noch keine Vorstellung davon, wie Kontaktbeschränkungen das Privatleben verändern und wie sich das berufliche Tun durch die notwendigen (Hygiene-)Schutzmaßnahmen verändert.

Die Autor*innen hatten das alles beim Verfassen der Artikel noch nicht im Blick. Dennoch blitzt Corona immer wieder im Heft auf.

Bei der Gesamtschau der Artikel sind es drei Begriffe, die uns als roter Faden in den Sinn kamen: Tätigsein, Teilhaben, Schaffen. All dies ist und ermöglicht Arbeit und zwar für ALLE Menschen, auch die, denen ein „Mindestmaß an wirtschaftlich verwertbarer Arbeit“ abgesprochen wird. Denn beim Arbeiten schaffen (schwäbisch) wir nicht nur, sondern wir er-schaffen auch etwas.

Ich wünsche Ihnen interessante Einblicke beim Lesen des Heftes „Arbeit 2020“. Darüber hinaus wünsche ich Ihnen ein gutes Ertragen und Gestalten der durch Corona hervorgerufenen besonderen Arbeitssituationen. Mögen wir damit dazu beitragen, dass möglichst viele Menschen gesund bleiben! Vor allem wünsche ich Ihnen und allen Menschen, die Ihnen beruflich oder privat auch mit Einhaltung des Mindestabstandes nahestehen, ein „Bleiben Sie gesund“!

Ihr Martin Herrlich

PDF-Icon Editorial und Inhaltsverzeichnis (PDF-Datei, 80 kb)

zum Inhalt von Heft 3/2020

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