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Aktuelles Heft

Cover Orientierung 2/2016

Heft 2/2016: Kaffee oder Tee? Geschmack bilden - innehalten - auswählen

Themenvorausschau

  • 1/2017 Mobilität
  • 2/2017 Ideen und Innovationen
  • 2017 Bundesteilhabegesetz

Orientierung

Heft 2/2016: Kaffee oder Tee? Geschmack bilden - innehalten - auswählen

Heftcover

Liebe Leserin, lieber Leser,

sehr gerne trinke ich eine gute Tasse Tee. Dabei ist das Besondere am Tee für mich, dass es eine schier unbegrenzt scheinende Möglichkeit an Sorten, an Bearbeitungen, an Mischungen gibt. Tee-Begriffe lassen mich einen Geruch oder einen Geschmack assoziieren. Bei Pfefferminz entsteht ein ganz anderes Bild als bei First Flush Darjeeling oder bei der Vorstellung eines grünen Gyokuro-Schattentees.

Dazu kommen noch die Vielzahl von Zubereitungsmöglichkeiten und Teegenusszeremonien. Japanisch? Oder ostfriesisch mit Kandis und Sahne, die vom Teelöffel tropfend ein wundersames Wolkenmuster im Ostfriesentee hinterlässt? Oder die schnelle Tasse aus dem Teebeutel?
Ostfriesentee umrühren? Auf gar keinen Fall! Oben genieße ich den schwarzen Tee mit leichter Sahne, unten in der Tasse wird es immer süßer. Und: Drei Tassen sind Ostfriesenrecht. So brachte es mir in meiner Jugend unsere ostfriesisch verwurzelte Nachbarin bei. Oder mein früherer HEP-Mitschüler, der mich erst darauf aufmerksam machte, dass Tee aus Tassen die innen hell sind, besser schmeckt, weil man die Farbe des Tees so sehen kann. Tasse, Tässchen, Humpen, Teeglas – auch hier ist dem Geschmack keine Grenze gesetzt. Und das Tollste am Tee: Er ermuntert mich zum Innehalten, zur Pause, zum Durchatmen. Auch einer guten Tasse Kaffee bin ich nicht abgeneigt. Gerne die italienische Variante, als schwarzer kleiner Espresso oder auch schon mal mit Milchschaum zum Cappuccino gestreckt. Wenn Filterkaffee, dann am liebsten mit Dosenmilch und optimal ein Stück Schwarzwälder Kirsch dazu.

Im Laufe meines Lebens war es mir vergönnt durch viel versuchen, kosten, probieren, begeistert sein und ablehnen meinen Geschmack zu fi nden. Heute kann ich selbst bestimmen, was ich gerne zum Trinken oder auch einfach als kleine Pause zum Genuss zu mir nehmen möchte. Tee oder Kaffee? Genau darum geht es auch in dieser Orientierung. Um Tee. Um Kaffee. Um Geschmack bilden, innehalten, auswählen.

Machen Sie sich doch ein Getränk Ihrer Wahl, genießen Sie schon die Zubereitung und tauchen Sie dann ein in das Heft – und in den Genuss des Getränks!

Martin Herrlich

PDF-Icon Editorial (PDF-Datei, 459 kb)

zum Inhalt von Heft 2/2016

Heft 1/2016: Im Wandel – Demografie und Lebensphasen

Heftcover

Liebe Leserin, lieber Leser,

Im Wandel! Das ist dieser Orientierung deutlich anzumerken. Schon beim Blick auf die Titelseite haben Sie es vielleicht gemerkt: Irgendetwas ist anders. Beim Blättern durchs Heft wird sich dieser Eindruck verstärken! Die Orientierung hat einen äußerlichen Wandel vollzogen. 28 Jahre war es Fritz Keppler, der der Fülle an Texten, Bildern, Sinnsprüchen und Cartoons zu einem ansprechenden Layout verholfen hat. Nun – kurz vor seinem 80. Geburtstag – hat Fritz Keppler den Stab an seine Tochter übergeben. Anja Behrmann übernimmt den Betrieb des Vaters und wird für uns als Layouterin aktiv. Gemeinsam haben wir überlegt: Diesen Generationenwechsel soll man dem Heft auch äußerlich ansehen. Wir danken Fritz Keppler, der im Hintergrund handelnd ganz maßgeblich den Vordergrund der Orientierung gestaltet hat und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Anja Behrmann. (Seite 40).

Im Wandel! Bisher konnten Sie im Untertitel der Orientierung „Fachzeitschrift der Behindertenhilfe“ lesen. Wir verstehen die Orientierung als Plattform, die Anregungen zur Weiterentwicklung der Beglei tung von Menschen mit Unterstützungsbedarf gibt, als ein „Forum Behindertenhilfe“. Wir hoffen, dass sich irgendwann auch noch der Begriff BehindertenHILFE zeitgemäßer wandeln wird …

Im Wandel! Mit Dr. Esther Bollag verlässt eine langjährige Mitstreiterin im Redaktionskreis der Orientierung unsere Runde. Wir danken ihr! (Seite 38)

Im Wandel! Durch die älter werdenden Menschen, die weniger werdenden Kinder und die Menschen, die aus anderen Ländern und Kulturen zu uns kommen, verändert sich unsere Gesellschaft. Der demografi sche Wandel schwebt über uns. Manchmal fühlt er sich noch ganz weit weg an, manchmal sind wir schon mitten drin. Was tun wir um diesen zu gestalten? Welche Konzepte haben wir? Welchen Gestaltungsraum gibt er uns? Wie wandeln wir uns als Menschen in verschiedenen Lebensphasen? Welche Auswirkungen haben gesellschaftliche Veränderungen auf uns als Individuen in unseren Lebensabschnitten? Demografi e und Lebensphasen sind zwei Aspekte dieses Wandels, denen wir uns widmen.

Im Wandel! Was passt besser zu einer Orientierung voller Wandel, als ein Künstler, der in seinem Werk Baustellen und Baumaschinen im Fokus hat? „Die Roland Kappel Baumission ist wie eine echte Baufi rma. Wir konstruieren und bauen alles selbst. (…) Das muss getan werden.“ So der Künstler selber im Interview zu seinem Werk mit dem er eine Mission verfolgt: „Baumis´on“ nennt er sein Werk (Seite 41).

Auch wir können den Wandel gestalten. Mit schwerem Baugerät, manchmal aber auch ganz persönlich und in kleinen Taten. Lassen Sie sich von Wandelgeschichten inspirieren. Und schreiben Sie uns gerne, wenn Ihnen unser Wandel gefällt!

Viel Spaß beim Lust-Wandeln!

Martin Herrlich

PDF-Icon Editorial (PDF-Datei, 92 kb)

zum Inhalt von Heft 1/2016

Heft 4/2015: Hinterm Horizont geht’s weiter - auf der Suche nach Orientierung

Heftcover

Liebe Leserin, lieber Leser,

»wie wäre es, wenn die Orientierung mal eine Ausgabe zum Thema ›Orientierung‹ macht?«, so der verwegene Vorschlag von Dr. Schneider vom BeB beim Redaktionskreis vor ca. einem Jahr.

Tolle Idee waren sich alle schnell einig! Tolle Idee?!

Entstanden ist ein breit gefächertes Kaleidoskop, mit Antworten z.B. auf die Fragen,

  • was Orientierung eigentlich bedeutet (Schneider Seite 1),
  • wie Mitarbeitenden Orientierung gegeben wird in Prozessen der Veränderung der Ausrichtung von Einrichtungen (Tritzschak Seite 12, Oschika Seite 15),
  • welche Rolle Verbände als Orientierungsinstanzen einnehmen (Conty Seite 6, Niehoff Seite 10),
  • wie Architektur orientierend oder desorientierend wirkt (Böhringer Seite 20),
  • wie durch Fort- und Weiterbildung Orientierung entsteht (Klein Seite 36),
  • was Angehörige von Menschen mit Unterstützungsbedarf rückblickend geholfen hat, immer wieder Orientierung zu finden (Vogt & Sawade Seite 3),
  • was aus christlicher Sicht Orientierung in stürmischen Zeiten gibt (Mletzko Seite 26).

Unsere Hoffnung, für diese »Orientierung zum Quadrat« ganz viele Selfies von Leserinnen und Lesern der Orientierung zu erhalten, ist viermal erfüllt worden. Zu gewinnen gab es ein Tablet und zwei Elektronikgutscheine.

Glücksfee Stefanie Olesch zieht die Gewinner des Selfie-Wettbewerbs unter den Blicken der neuen FachschülerInnen des Jahrganges 2015 an der Evangelischen Fachschule für Heilerziehungpflege in Schwäbisch Hall.

Wir gratulieren Hilde Egner und der AWG Brenzstraße in Schwäbisch Hall zum Tablet, Kerstin Skarupke von der Beratungs- und Begegnungsstätte ›Peitzer Acht‹ in Frankfurt (Oder) und Michael Herrlich vom Musiktherapeutischen Dienst der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel zum Elektronikgutschein. Und: Wir haben noch ein »Dankeschön fürs Mitmachen« draufgelegt: ein »soziale Berufe kann nicht jeder T-Shirt« erhält Moritz Ambrosch aus Heidelberg. Die glücklichen Gewinner finden Sie im Heft mit ihrer Orientierung. Weitere Selfies haben die Mitglieder des Redaktionskreises außerhalb der Verlosung beigesteuert.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit dieser besonderen Orientierung. Wir wünschen Ihnen Einblicke und Ausblicke damit auch Sie nach der Lektüre mit Udo Lindenberg sagen können: Hinterm Horizont geht’s weiter!

Martin Herrlich

PDF-Icon Editorial (PDF-Datei, 286 kb)

zum Inhalt von Heft 4/2015

Heft 3/2015: sozPaed://iPad

Heftcover

Liebe Leserin, lieber Leser,

»Dass wir miteinander reden können, macht uns zu Menschen«, hat Karl Jaspers gesagt. Kommunikation hat er damit zu einer grundlegenden menschlichen Fähigkeit erklärt.

Für Menschen, denen Kommunikation nicht so leicht fällt, gibt es technische Unterstützungsmöglichkeiten. Sprachausgabegeräte können Kommunikation für Menschen ermöglichen, die auf den ersten Blick sprachlos  erscheinen. Besonders interessant scheint hierbei die »neue Geräteklasse Tablet-PCs« – wie sie Krstoski liebevoll benennt (Seite 7) – zu sein.
Tablet-PCs machen im Bereich der (Unterstützten) Kommunikation viele neue Türen auf, als Lernmedium, im Klassenzimmer und als Lebensbegleiter.

»sozPaed://iPad« haben wir diese Orientierung genannt. Im Wortspiel steckt indirekt die Frage ob das iPad die sozPaed überflüssig macht? Nein, ist die deutliche Antwort, die Sie an mehreren Stellen im Heft lesen können. Aber: Das iPad, als Synonym für alle Tablet-PCs, kann die »sozPaed« an vielen Stellen sinnvoll unterstützen, kann dazu beitragen, dass Lebensqualität für Menschen mit Unterstützungsbedarf entsteht.

Im Heft gehen wir noch einen Schritt weiter und zeigen innovative Projekte, die es ermöglichen, selbstständiger Bus zu fahren (Koch, Seite 19) oder mit Hilfe von technischer Unterstützung am Leben teilhaben zu können (Kaltarar, Seite 21; Henne, Seite 24).
Das US-Technik-Magazin »Popular Mechanics« prophezeite 1949: »Für die Zukunft sind Computer mit weniger als 1,5 Tonnen Gewicht vorstellbar.« – Heute sind sie Alltag geworden, sind klein und leicht und passen fast in jede Tasche, die digitale Welt hat die sozPaed erreicht.

Martin Herrlich

PDF-Icon Editorial und Inhaltsverzeichnis (PDF-Datei, 179 kb) 

zum Inhalt von Heft 3/2015

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